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Fitnesstraining und Meditation

In Anlehnung an das Buch "Das zeitlose Selbst".

Im Buch wurde darauf hingewiesen, dass sportliches Training auch zu einer Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit führt, und dass umgekehrt geistige Entspannungs- oder Konzentrationsübungen durchaus in der Lage sind, körperliche Leistungen zu steigern. Das ist nicht sonderlich erstaunlich, schließlich gibt es nur eine Lebensenergie, von der Körper und Psyche gleichermaßen abhängig sind.

Meditation wirkt über die passive Ruhe und Entspannung. Beim Fitnesstraining ist im Gegenteil die Aktivität entscheidend. Da jede Methode auf ihre Art zu einem Energiegewinn beiträgt, liegt es nahe, beide miteinander zu verbinden.

Auf den ersten Blick scheint das unmöglich zu sein, weil Ruhe und Aktion sich widersprechen. Fitnesstraining und Meditation haben jedoch eins gemeinsam: bei beiden spielt das Denken keine Rolle. Während Meditation gezielt die Reduktion der Gedankentätigkeit anstrebt, passiert das Gleiche unbewusst beim körperlichen Training. Dieses ganz bei sich selbst Sein, fern von den Alltagsproblemen und befreit von lästigen Gedanken, ist ein wesentlicher Aspekt, der zur Attraktivität des Fitnesstrainings beiträgt.

Nun zu den Übungen. Wer noch nie zuvor meditiert hat, sollte damit in einem ruhigen Raum beginnen. Später kann ebenso gut draußen in der Natur oder auch im Fitness-Center geübt werden. Das ist interessanter und gibt das Gefühl, sich nicht auszuschließen, sondern direkt im aktiven Leben zu bleiben. Meditation ist praktisch in allen Lebenssituationen möglich, wenn man irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt ist: beim Joggen, auf dem Heimtrainer oder auch an einem Gerät im Fitnessstudio.

Die Meditationspraxis ist beim Fitness-Training im Prinzip die gleiche wie im Buch beschrieben. Die Konzentration richtet sich auf die Atmung. Jeder Atemzug wird in Gedanken gezählt, von eins bis zehn, dann erneut von vorne beginnen. Lassen Sie sich nicht von Ihren Gedanken oder durch Eindrücke von außen ablenken. Kommen Sie beharrlich immer wieder auf das Zählen zurück. Mit der Zeit geht das immer besser. Bleiben Sie konzentriert. Wenn es gelingt, die Konzentration intensiv zu halten, verschwindet alles um Sie herum. Es bleiben nur die Zahlen und die Atmung übrig. Dann ist auch keiner mehr da, der zählt. Wenn es ihnen jetzt noch gelingt, die Zahlen und die Atmung zu vergessen, wird sich Ihr Ich auflösen und Sie werden eins mit der Umgebung. Das hört sich vielleicht schwierig an, ist aber letztlich nur Übungssache.

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