Vergänglichkeit
Vergänglichkeit
gilt als eine der vier Säulen des Buddhismus: Alles ist
nur vorübergehend und verändert sich ständig.
Eine weitere besagt: Alles existiert in gegenseitiger Abhängigkeit,
nichts besteht aus sich selbt heraus. Wenn Sonne und Regen
zusammenkommen, erscheint der Regenbogen. Verändern sich
die Bedingungen, verschwindet er wieder, als ob er nie da
gewesen wäre.
Alle Phänomen dieser Welt müssen diesem Prinzip
folgen. Auch das vergängliche Leben. Nun die gute Nachricht:
Weil alles diesem Gesetzt unterliegt, ist auch der Tod nur
vorübergehend. Wieso dann den Tod fürchten? Vergänglichkeit
ist unter diesem Aspekt ein Anlass zur Freude, nicht zum Trauern.
Wir müssen nur fleißig üben, um diese Erfahrung
zu unserem Besitz zu machen.
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