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Freud's freudlose Welt

Nach Sigmund Freud ist Glück im Leben des Menschen von Natur aus nicht vorgesehen. „Das Ziel allen Lebens ist der Tod“, waren seine Worte. In einer so traurigen Welt wird Leben zum Kampf. Auf dieser depressiven Basis entwickelte Freud seine Psychoanalyse, die richtungsweisend für die gesamte spätere Psychotherapie werden sollte.

Freuds depressive Stimmung dürfte viele Ursachen gehabt haben. Er soll zeitlebens unter Ängsten gelitten haben. Wir müssen uns seinem Pessimismus jedoch nicht anschließen. Es gibt keinen plausiblen Grund, der ein glückliches Leben grundsätzlich ausschließt. In Wirklichkeit ist die Welt ein phantastisches Ereignis und das Leben ein wunderbares Mysterium. Natürlich gibt es viele Probleme. Pessimismus hilft aber nicht weiter. Ganz im Gegenteil, er wirkt kraftraubend und entmutigt.

Mit dem Selbst-Training machen wir die Erfahrung, dass unser Ego für die meisten Schwierigkeiten verantwortlich ist. Und wir entdecken unser Selbst. Es ist der innere Therapeut, der uns auf den richtigen Weg führt.

Sigmund Freud konnte sich selbst nicht helfen. Vielleicht hätte auch ihm das Selbst-Training gut getan. Keiner muss für immer traurig sein.



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